Führungs-Coaching aus dem Burnout

Wenn der Leistungsanspruch in Erschöpfung endet

Insbesondere Führungskräfte suchen Herausforderungen und gewinnen Befriedigung im Erweitern eigener Kapazitäten. Leader verfügen über einen hohen Leistungsanspruch und erleben deshalb neue Verantwortlichkeiten und vermeintlich unüberwindbare Hindernisse als Motivation und Ansporn. Die wachsenden und zunehmend komplexeren Anforderungen an Führungskräfte einerseits sowie zu hohe eigene Leistungs- und Perfektionsansprüche andererseits bergen jedoch die Gefahr des Burnouts. Dazu kommen äussere Faktoren, welche das Risiko eines Burnouts ebenfalls erhöhen. Diese sind u.a.:

  • Überrissene oder unzumutbare Leistungs-Erwartungen «von oben», welche zu einem Mismatch mit den vorhandenen Ressourcen (finanziell, personell und individuell) führen
  • An Sie übertragene Aufgaben und Verhaltensweisen, welche unvereinbar mit Ihren eigenen Wertevorstellungen sind
  • Organisationsstrukturen und -Abläufe, welche Ihren Einflussbereich begrenzen und welche Ihnen wiederholte Erfahrungen von Kontrollverlust bescheren
  • Fehlende bestärkende Rückmeldungen von aussen wie Anerkennung und Wertschätzung

Hat jemand die innere Balance verloren und kann sich nicht mehr genügend ressourcieren, nehmen Stress und emotionale Erschöpfung zu und die Leistungsfähigkeit sinkt. Gelingt keine nachhaltige Veränderung des eigenen Führungsverhaltens, geraten wir in die Burnout-Spirale. Im schlimmsten Fall führt dies zu monate- bis jahrelangem Arbeitsausfall, Langzeitarbeitslosigkeit und zu Begleiterscheinungen wie Zerwürfnissen oder Trennung im Privatleben.

Burnout erkennen und annehmen lernen

Wenn andere Sie darauf hinweisen, dass Sie Burnout-gefährdet sind oder wenn Sie selbst realisieren, dass sich verschiedene Symptome bemerkbar machen, sollten Sie dem Klang der Warnglocken folgen. Burnout kann sich ganz unterschiedlich zeigen und hat deshalb chamäleonartige Züge. So nennen wir in der Folge wenige gängige Symptome:

  • Abnahme der Leistungsfähigkeit sowie Reduktion der Konzentrationsfähigkeit
  • Reduktion der Entscheidungsfähigkeit – Sie gehen zögernd vor, schieben auf oder brauchen verschiedene Anläufe und kommen kaum zur Entscheidungsfindung
  • Gefühl der Perspektivenlosigkeit und der Hilflosigkeit
  • Emotionale Erschöpfung, welche meist mit Frustration, Impulsivität, Aggression oder mit Ängsten verbunden ist
  • Sozialer Rückzug und Tendenz zu Isolation
  • Vermehrter Konsum von Alkohol, Koks oder anderen Suchtmitteln
  • Unterschiedliche körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Herzrasen etc.

Um sich selber besser einschätzen zu können, dienen Ihnen die Seiten von Swiss Burnout. Im Klärungsprozess des eigenen Zustandes kann auch die Einschätzung des Hausarztes hilfreich sein. Und nun kommt der springende Punkt: Einsicht und damit Genesung beginnt erst dort, wo wir nicht mehr verdrängen, sondern hinschauen. Sich Burnout einzugestehen, mag sich folgendermassen anfühlen:

  • «Es scheint, dass ich Gefahr laufe, in ein Burnout abzugleiten.»
  • «Womöglich bin ich schon mitten in ein Burnout gerasselt.»

Damit setzen wir einen Kontrapunkt zur üblichen Verdrängung: «Burnout, ich doch nicht, das bekommen die andern.» Dort, wo die innere Abwehr gegenüber dem Gedanken «ich könnte unter Burnout leiden» abnimmt, kann der Weg der Akzeptanz beginnen. Hier entstehen Linderung und ein positiver Wandel. Doch der Einsicht müssen auch Taten folgen.

Führungs-Coaching zur Burnout Prävention

Haben Sie erste Burnout-Symptome erkannt und sind bereit, sich der Situation zu stellen, um einen vollständigen Ausfall zu verhindern, dann empfiehlt sich ein Burnout-Präventions-Coaching. Das Trans-In-Coaching fokussiert – je nach Ihrer aktuellen Situation – auf folgende Themen:

  • Selbst- und Fremdeinschätzung des Burnout-Risikos
  • Aufgaben- und Rollen-Analyse Ihrer aktuellen Position
  • Bei Bedarf Restrukturierungs-Optionen ausloten
  • Zentrale Stressoren identifizieren und bearbeiten
  • Unsicherheiten und Ängste identifizieren und einen zielführenden Umgang mit erlernen
  • Arbeit an der eigenen Lebens-Balance
  • Eigene Bedürfnisse evaluieren (was bei Burnout-gefährdeten Personen oft zu kurz kommt)
  • Selbstwahrnehmung und Selbstführung stärken
  • Sinnstiftendes fördern wie Beziehungen pflegen

In einem ersten unverbindlichen Gespräch können Sie sich ein Bild über unsere Vorgehensweise machen und Ihren Trans-In Führungs-Coach testen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Perspektiven schaffen auf dem Weg aus dem Burnout

Anders sieht es aus, wenn Sie mitten in der Krise stecken: Wenn Sie am Tiefpunkt des Burnouts angekommen sind oder ihn bereits durchschritten haben, benötigen Sie ärztliche Unterstützung. Vielleicht arbeiten Sie in einem reduzierten Pensum oder Sie wurden gezwungen, eine berufliche Auszeit zu nehmen. Die Ursachen für Ihr Burnout mögen vielfältig sein – arbeitsbedingte, familiär-bedingte oder persönliche Belastungen haben zu Ihrem kritischen Zustand geführt. So gilt es äussere Einflussfaktoren wie Marktentwicklungen, Unternehmensstruktur und -Kultur sowie private Entwicklungen zu beleuchten. Mindestens so wichtig, sind jedoch auch die inneren Einflussfaktoren: Hier kann das Burnout eine Einladung sein, eigene Einstellungen, Glaubenssätze und Verhaltensweisen zu reflektieren.

Als Führungskraft tragen Sie neben der Eigenverantwortung auch eine Verantwortung für Ihr Team. Als Unternehmer fühlen Sie sich zudem der Gesamtunternehmung verpflichtet. Deshalb mögen Sie folgende oder ähnliche Fragen bewegen:

  • Wie spreche ich im Geschäft über mein Burnout?
  • Was müssen meine Mitarbeitenden und meine Kollegen über die zukünftige Zusammenarbeit mit mir wissen?
  • Unter welchen Bedingungen nehme ich die Arbeit derselben Position und unter demselben Vorgesetzten wieder auf?
  • Welche Kompetenzen, Abläufe und Positionen gilt es anzupassen, so dass effektive Entlastung entsteht?
  • Was möchte ich in Zukunft weiter selber verantworten, was nicht mehr?
  • Welche beruflichen Optionen bieten sich mir heute?
  • Wie stelle ich sicher, dass ich nicht in dasselbe alte Fahrwasser verfalle?

Führungs-Coaching fokussiert auf geschäftliche und psychologische Aspekte und ergänzt ärztliche Arbeit

Im Trans-In Führungscoaching erfahren Sie einen Begleitprozess, der auf Augenhöhe stattfindet. Ergänzend zum medizinisch-psychiatrischen Ansatz, der zentral im Umgang mit den krankheitsbedingten Symptomen ist, bieten wir Ihnen ein businessbezogenes, menschliches Führungs-Coaching. Ihr Coach spricht Ihre Sprache, stellt ein griffiges Rüstzeug zur Krisenbegleitung zur Verfügung, bringt über jahrzehntelange Erfahrung im Geschäftsumfeld mit und hat selber existentielle Krisen durchstanden. Ihr Coaching unterstützt zudem einen ganzheitlichen Ansatz, der – mit Ihrem Einverständnis – Geschäftspartner, Case Manager, Human Resources u.a. miteinbezieht. Im Gesamtprozess der Burnout-Begleitung, nimmt das Trans-In Führungs-Coaching eine zentrale Rolle bei der Integration zurück in die Arbeitswelt ein. Die folgende Grafik zeigt, wie zu Beginn der Burnout-Behandlung die psychiatrisch-psychotherapeutische Begleitung viel Zeit und Raum beansprucht. Das Trans-In Coaching setzt später ein und wirkt als komplementäre Begleitung, welche sich auf den organisationspsychologisch-geschäftlichen Bereich fokussiert:

Im Führungs-Coaching aus dem Burnout können folgende Elemente zum Einsatz kommen:

  • SWOT-Analyse zur eigenen Situation
  • Stimmungsbarometer zur besseren Selbsteinschätzung aktueller Zustände
  • Stufenübungen zur Akzeptanz eigener Gefühle, Befindlichkeiten, Schwächen und Niederlagen
  • Übungen zur Stärkung und Klärung der eigenen Prioritäten sowie der eigenen Grenzen (e.g. bewusstere Zeitgestaltung, aktive Abgrenzung, Delegation etc.)
  • Kommunikationsübungen, um das eigene Burnout bei Mitarbeitenden, Kollegen und anderen Stakeholdern zielführend zu thematisieren
  • Visualisierung der aktuellen und der künftigen beruflichen Situation mit deren Einflussfaktoren
  • Training in Selbstwahrnehmung, um körperliche, emotionale und mentale Zeichen frühzeitig wahrzunehmen

Sich verstanden-fühlen mit einer unterstützenden und bestärkenden Begleitung

Die folgende Grafik zeigt Ihnen eine Übersicht zum Vorgehen sowie drei unterschiedliche Angebote, welche sich nach Ihren Bedürfnissen ausrichten:

Im Erstkontakt können erste Lösungen angestossen werden. Der Fokus liegt auf der Klärung der Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Der Trans-In Coach nimmt dabei eine unterstützende und bestärkende Rolle ein. Deshalb ist es im Erstgespräch nicht nur legitim, sondern erfolgsrelevant, dass Sie sich als Mensch und als Leader verstanden fühlen und dass die Ihnen gestellten Fragen, einen fruchtbaren Prozess anstossen. So bieten wir Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Coachs kennen zu lernen. Damit haben Sie die Wahl, jenes Gegenüber zu wählen, das für Ihren persönlichen Prozess am besten zu Ihnen passt. Machen Sie den ersten Schritt und treten Sie mit uns in Kontakt. Auch wenn der Weg aus dem Burnout mit vielen Unsicherheiten verbunden ist und sich zu Beginn mehr Fragen als Antworten zeigen, bringt Sie der Erstkontakt mit uns in einen positiven Handlungsmodus.

Nutzen Sie die Chance, um Ihr Führungs-Coaching in die Wege zu leiten.

Kundenstimmen

Mitglied des Executive Team eines grossen Schweizer Finanzdienstleisters

«Das Trans-In Coaching hat mich auf hoch persönliche Weise aus meiner Krise zurück in die Arbeitswelt begleitet. Ohne das starke Vertrauensverhältnis zwischen meinem Coach Jörg Eugster und mir, wäre meine persönliche Entwicklung nicht möglich gewesen. Der Coachingprozess war klar definiert, Jörg Eugster ist flexibel auf meine aktuellen Bedürfnisse eingegangen und hat gleichzeitig die übergeordneten Ziele nie aus den Augen verloren. Heute fühle ich mich gefestigt in meinen Werten, zeige mich meinen Mitarbeitenden viel mehr von der persönlichen Seite und habe mehr Sicherheiten im Führungsalltag gefunden. Mit meinen eingeübten, täglichen Übungen sehe ich die Gefahr eines Rückfalls gebannt.»

Trans-In AG – Leadership zum Wesentlichen

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